3 Königsturnier in Roding

Bericht vom Drei-Königsturnier in Roding am 3.1.2026

Vom ASV Piding machten sich am frühen Morgen des dritten Neujahrtags folgende Spieler auf nach Roding um an dem Klassiker teilzunehmen:

Stefanie Berg, Andreas Berg und Alexander Hammerer bzw. Florian Griesacker den wir uns vom Postsportverein ausgeborgt haben

Christian Nöbauer alias Grieszl konnte bereits dreimal bei diesem Turnier triumphieren. Aufgrund der großen Teilnehmerzahl entschied die Turnierleitung die Spielsätze auf 15 Punkte zu verkürzen. 

Dameneinzel A

Im Dameneinzel A (Spielklasse Bezirksoberliga BOL) traf Stefanie in der Gruppenphase auf die Oberpfälzer Cracks Sophia Dinter (BC Bodenwöhr) und Johanna Nausch (TV Zwiesel).  Stefanie schlug beide Gegnerinnen mit Bravour und das war nicht selbstverständlich spielte sie doch beide Spiele an einem der Felder, wo nur Einzellinien eingezeichnet waren. Im Viertelfinale spielte sie ausgerechnet gegen Ihre Freundin und Doppelpartnerin Nanette Baumann (TV Osterhofen). Baumann früher Fußballerin beim FC Bayern München zeichnet sich durch eine ausgeprägte Kämpfermentalität und Ausdauer aus. Und es sollte eine Nervenschlacht werden, wo Stefanie die Nase vorne behalten sollte. Sie siegte mit 15:5; 11:15; 15:12 in 3 Sätzen. Weiter ging es für sie gegen die Lokalmatadorin Louis Heigl. Louise bewegte sich stark und spielte überragende Drops, damit konnte sie leider unsere Stefanie in 2 Sätzen mit 15:12 und 15:13 knapp besiegen. Louise sollte sich auch den Turniersieg holen. Im kleinen Finale gegen Gabriele Mader ging es für Stefanie heiß her. Im 1. Satz lag Stefanie immer in Führung und behauptete diese bis zum Satzende. Nachdem Seitenwechsel erfolgte ein kleiner Einbruch, ehe sie im dritten Satz wieder ihre gefürchteten Diagonalbälle im Vorderfeld auspacken konnte und sich den 3. Platz holte. Funfact, nachdem Stefie Ihren Mann vom Feldrand verwiesen hatte lief es spielerisch gleich besser für sie. Berg Heil!

Damendoppel A

Im Doppel spielte Stefie wie gesagt an der Seite von Nanni. In der Gruppe A sollten sie nichts anbrennen lassen, besiegten sie alle Ihre Gegnerinnen eindrucksvoll. Im Halbfinale gegen Mader/Nausch (Regen/Bodenwöhr) spielten die beiden vor allem im 1. Statz sehr konsequent und siegten 15:8. Im 2. Satz schlichen sich leider ein paar Eigenfehler ein, jedoch blieben beide ruhig und siegten in der Verlängerung mit 18:16. Im Finale ging es gegen Habermeier/Erlmeier. Nachdem sie einen kleinen Rückstand im 1. Staz hinterherliefen, konnten die Heimischen ihn nicht mehr drehen. Im 2. Und 3. Satz erfolge aber das Comeback von Stefie und Nannie, mit Fortdauer der Partie kamen beide mit Ihren Smashes und Kills am Netz immer mehr durch und gewannen somit das Finale mit 12:15; 15:13; 15:10. Berg Heil!

Herrendoppel A

Im Herrendoppel trat Andi Berg gemeinsam mit Alex Vonhof (TSV Altenmarkt) und Alex Hammerer mit Flo Griesacker (Post SBG) an. Den 1. Rang in Gruppe A Sicherten sich Berg/Vonhof. Zu kämpfen hatten sie nur gegen die unangenehm spielenden Lokalmatadore Hofer/Habermeier aus Roding. Überraschenderweise gingen die Rodinger auf alles druf, druf! Trotzdem konnten sich Andi und Alex in 3. Sätzen durchsetzen. Flo und Alex hatten da schon mehr zu kämpfen, bereits das Auftaktspiel ging über 3. Sätze, was sie auch gewinnen sollten. Auch im 2. Spiel gegen die Gruppenfavoriten Deubler/Maier aus Erding hielten die beiden gut mit unterlagen aber 15:11; 15:11. Abschließend ging es gegen den vermeintlich leichtesten Gegner Rader/Bauer nochmals heiß her. Wobei die Gegner auch echt viele Netzroller hatten. Trotzdem kämpften Alex und Flo die Gegner in 3. Sätzen mit 10:15; 15:8;15:13 nieder. 

Für Andi und Alex ging es im Viertelfinale nach einem Freilos im Achtelfinale gegen die Chamerauer Eiber/Haller. Mit 15:7; 15:11 erreichten die beiden das Halbfinale in souveräner Manier. Für Flo und Alex hieß es hingegen Endstation gegen Sabatke/Jockl Kronawitter setzte es eine 14:16; 15:8; 15:9 Niederlage, wobei es für die Zuschauer viele lange Ballwechsel zu sehen gab. Sabatke, Jugendtrainer bei Ebersberg, lobte danach die starke Leistung von Florian Griesacker. Nun gab es für Andi und Alex Vonhof den ersten Härtetest nämlich die starken Erdinger Maier/Deubler. Im 1. Satz allerding sollten Andi und Alex überhaupt nicht auf Zug kommen und so ging der erste an die Erdinger. Vor dem 2. Satz schüttelten sich die zwei und sie spielten wie ausgewechselt. Im 3. Satz entwickelte sich eine enge Kiste, wo am Ende leider 2. Bälle im Aus landen sollten und somit die Erdinger triumphierten. Endstand 15:11; 9:15; 15:13 für die Erdinger. Im Spiel um Platz 3. gegen Tim Schröttle/Molham Salem (Regen) setzte es leider mit 15:11; 15:5 eine deutliche Niederlage. Wobei die beiden Regener extrem druckvoll aufspielten.

Herreneinzel A

In den Gruppenspielen zerstörten Alex und Andi Ihre Gegner Reihenweise. Halt! Eine Ausnahme gab es nämlich im Auftaktspielt von Andi gegen Anton Windel (BC Bodenwöhr). Gegen den Wieselflinken Jugendlichen hatte Andi anfangs seine Mühe. Doch er kämpfte sich in den 3. Satz hinein und konnte den Jungspund schlussendlich mit seiner Nervenstärke in die Schranken weisen. 8:15; 15:11; 18:16 für Andi. Berg Heil! Leider traf Andi im Viertelfinale nach einem Freilos bereits auf Tobias Urban (TSV Wolfstein), der in weiterer Folge das Turnier gewinnen sollte. Nach einer starken Leistung schied Andi trotzdem mit 10:15; 16:14; 15:12 aus. Ärgerlich er hätte das Spiel mit eine bisschen mehr Spielglück gewinnen können. Alex revanchierte sich im Achtelfinale gegen Korbinian Maier (Erding) für die Doppelniederlagen der Pidinger mit 15:4; 15:9 und stellte somit die Ehre wieder her. Gegen Bastian Böhm den Vorjahressieger aus Regensburg entwickelte sich ein wildes Spiel mit vielen tollen, langen Ballwechseln. Am Ende sollte sich Alex hauchdünn mit 15:6; 13:15; 16:14 durchsetzen. Gegen die Laufmaschine Roland Rader siegte Alex sicher mit 15:13; 15:11. Leider schlichen sich im Halbfinale bei Alex Krämpfe leichte Krämpfe in den Waden ein. Er probiert zwar in der Pause nach dem Halbfinale mit einer Creme nochmals extra Durchblutung in den Waden zu bekommen, jedoch blieb das ein Versuch. Im Finale konnte dieser gegen Tobias Urban, der Andi Berg, ausschaltete nichts mehr entgegensetzen und verlor mit 15:6; 15:7. Immerhin war das Finale ein gutes Backhandtraining für Alex, nahm er doch alle Bälle auf der Rückhandseite mit der Backhand. Und im Vergleich zu vor 3 Jahren konnte Alex selbstständig das Siegespodest erklimmen, da er damals mit einem Krampf zusammengebrochen ist.Kumpel Flo Griesacker überstand die Gruppenphase mit einem Sieg und zwei Niederlagen leider nicht, sammelte allerdings wertvolle Erfahrungen für die Zukunft.

Allen Teilnehmern hat es Mega Spaß gemacht, weshalb ich mich abschließend noch beim Ausrichterverein für die gelungene Durchführung des Drei-Königsturniers bedanken möchten. Die Königin des Turniers war eindeutig und da waren sich auch alle einig, Stefanie Berg, mit einem Sieg und einem dritten Rang aus 2 Disziplinen.

Autor des Beitrags: Alexander Hammerer